Hotel review for Hotel Kolymbia Star

Hotel review Hotel Kolymbia Star

By:
Christoph

Registered since: 14.09.2008

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50% found this hotel review helpful.
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From:
Austria
Age:
41-45
Travel season:
August 2008
Duration:
1 week
Type of trip:
Beach holiday
Travelled as:
Family
Children:
1
Booked via:
Travel agency
Recommendation:
No
Review's-Ø:
2.5
Viewed:
353 times

Der Animateur sagte: Katastrophe, Katrastrophe!

Meine Frau, 31 J., mein Sohn, 18 Monate, und ich, 40 J., haben aus Zeitgründen zum ersten Mal ein 4 Stern Roulette gebucht. Wir wollten einfach nur für 1 Woche schnell weg, einen Badeurlaub und Kultur in Rhodos genießen. 4 Sterne wählten wir, um ein gewisses Niveau für unser Baby sicher zu stellen. Als wir in Rhodos ankamen, ahnte ich, dass dies zu einem "russischen Roulette" werden könnte. Und meine Befürchtungen bewahrheiteten sich.
"Nomen est omen." bzw. was man mit eigenen Augen sieht, lügt nicht. Wenn man in die Anlage von der Hauptstraße (vom hoteleigenen Supermarkt) einfährt, dann erkennt man nur 3 Sterne. Der vierte Stern ist verblasst... und das entspricht auch der Realität: höchstens 3 Sterne für dieses Hotel! Um nun aber sachlich zu bleiben einige Punkte mit Begründungen:
1. Das Hotel ist nicht familienfreundlich und eignet sich auf keinen Fall für Kleinkinder!
Obgleich ich schon bei unserem Reisebüro unser Baby in der Reservierung angab und um ein Gitterbett bat, hatte man für uns ein Zimmer im 2. Stock in einem Nebengebäude hinten reserviert. Da es keinen Lift gab, konnte meine Frau und ich den Kinderwagen hinauf- und hinunterschleppen. Was alleinerziehende Frauen hier tun, ist mir ein Rätsel.
Der Bitte um ein anderes Zimmmer ebenerdig, kam man etwas widerwillig erst am übernächsten Tag nach. Es war aber von der Distanz noch weiter vom Hauptrestaurant entfernt.
Das Familien- und Kinderbecken mag für größere Kinder interessant sein, aber mit einer Tiefe von 80 cm ist es für Kleinkinder uninteressant. Unser Sohn ist eine "Wasserratte", aber weil das Becken zu tief war, rannte er nur am Beckenrand herum (und wir ihm hinterher). Ins Wasser ging er aus einem anderen Grund auch nicht hinein: Es war viel zu kalt!
2. Das Sportprogramm ist nur mies! Am Volleyballplatz hausen die Ziegen!
Genaugenommen besteht das Sportprogramm aus Wasserball am Nachmittag. Alle anderen Animationspunkte auf der Leinwand beim Eingang zur Haupthalle sind eine Farce. Ich nehme z. B. Volleyballspielen, dass ich sehr liebe. Am Anfang habe ich den Platz gar nicht gesehen. Ich fragte die Receptionistin, die mich an den Animateur verwies. Dieser zeigte auf einen Platz, wo Ziegen auf einen staubkahlen Platz hausten!!! Ja, ja, wir könnten schon spielen, wenn ich (sic!) einige andere Spieler auftreibe. Allerdings müssten wir dann alle mit Turnschuhe kommen. Bei Barfuß ist nämlich mit vielen Verletzungen zu rechnen!
Mountainbiken und viele andere Punkte fallen auch aus.
Das einzige, was bleibt, ist das Wasserball. Allerdings ohne Animateur. Der reicht den Ball und verschwindet wieder. Das Zählen und der Streit wird der Meute überlassen.
Da viele Punkte des sog. Sportprogramms - hotelbedingt - ausfallen, können es sich die Animateure in der Sonne und im hinteren Bereich ihrer Showbühne gemütlich machen, wo sie einen regelrechten Schwarzmarkt eröffnet haben.
Während dem Nachmittag gehen (oder rufen laut) Sie auf die einzelnen Gäste zu, um Ihnen T-Shirts, DVD´s und viele anderen Waren von ihrer geheimen Rumpelkammer zu verkaufen
und so ihr Solair etwas aufzubessern.
3. Das Essen im Restauraut: lauwarm, schlecht und immer gleich. Künstliches Eis; Kaffee zum Abgewöhnen. Service: stressig. Teller sind oft noch nass! Kakerlaken!
Als Absolvent einer Hotelfachschule verging mir das Essen aus mehreren Gründen. Es war täglich fast immer dasselbe. Es war lauwarm. Meine Frau und ich genossen das Hühnchen fast kalt. Als ich den Chefkellner darauf aufmerksam machte, dass die EU-Richtlinien für Hotels eine Warmhaltetemperatur von ca. 65 Grad im Rechaud aus bakteriologischen Gründen vorschrieb, meinte er, dass dies gegeben sei. Ich forderte ihn auf vom Hühnchen zu kosten, was er aber ablehnte. Ein Kommentar zu ihm: In meiner ganzen Ausbildung ist mir kein Chefkellner begegnet, der so unfreundlich, ignorant und kalt gegenüber Gäste war. Allerdings fiel mir auf, dass er alle anderen Kellner in Streß zum Abräumen versetzte und stetig Kommandos gab.
Dementsprechend war auch das Service zwar bemüht, aber unter ständigen Stress. Während man saß, servierte man die leeren Teller ab und sagte immer: Danke! Bedanken müsste sich allerdings der Gast.
Eine Erinnerung noch zu den Tellern bei den Buffettischen: Sie waren fast immer noch nass vom Abwaschen.
Ein Kommentar zu einzelnen Speisen: Eis: Unser Sohn liebt Eis, aber dieses hat er nur ein einziges Mal gekostet und dann eine Woche verweigert. Das Eis besteht aus Wasser und Farbstoffen und der Geschmack ist extrem künstlich. Der Kaffee? Selbst der amerikanische würde mir besser schmecken! Und der besteht bekanntlich fast nur aus Wasser.
Last but not least, am vorletzten Tag hetzten die KellnerInnen einer Riesenkakerlake hinterher, die von der Küche in den Speiseraum kam.
4. Das Beste gehört dem Land und nicht dem Hotel: der Strand!
Allerdings ist dieser mindestens 1 km vom Hotel entfernt. Dabei muss man sich durch einen stauben, dornenübersäten Strampelpfad plagen. Am besten man nimmt die staubige Straße, wobei der Weg allerdings etwas weiter ist.
5. Der Staub kommt von der Baustelle, die zwischen Strand und Hotel liegt. Ein neues Hotel wird erbaut und den letzten Strandblick, sofern man oben wohnt, nehmen.
6. Die 2 Animateure sind witzig, aber überfordert.
Sie machen ihre Arbeit so recht und schlecht.
Da sie nur zu zweit sind, haben sie keinen Ruhetag und sind ausgelaugt. Täglich haben Sie davon geredet, dass nun endlich zwei weitere Animateure kommen werden. Aber diese haben sich nicht blicken lassen bzw. abgesagt.
Die letzten Worte zum Gesamteindruck des Hotels sind somit diesselben, die einer dieser beiden Animateure am häufigsten in unserer Woche benutzt hat: "Katastrophe, Katastrophe!"
P. S. Es war das schlechteste Hotel, das ich in meinen 40 Jahre
mit zahlreichen internationalen Reisen (4/Jahr; USA, Asien, Lateinamerika, Afrika, Europa) und Hotelerfahrung kennen gelernt habe.

Category Average rating * Details

  • General hotel area 2.5
  • Location and surroundings 2.0
  • Service 3.3
  • Gastronomy 2.0
  • Sport, recreation and pool 2.8
  • Room 2.3

Hotel review marks: 6 suns = very good … 1 sun = unsatisfactory

Additional information

Did you book a package?Yes
Does the hotel deserve its number of stars?No, worse
Were you satisfied with the tour guide/ operator?Yes
How would you describe the overall price/performance ratio of this hotel?below average
Where did you book your trip?Travel agency
Which tour operator did you travel with?no operator
How often do you travel per year?3-4 times

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