Hotel Sandies Coconut Village
archived Hotel review Hotel Sandies Coconut Village
4 von 5 User (80%) finden diese Bewertung hilfreich.
Age: 36-40
Travel time: in December 06
I travelled as: Couple
Children: none
Duration: 2 weeks
Type of trip: Beach Holiday
Recommendation: Yes
Average rating of this review: 5.7
So macht Urlaub Spaß!
Enlarge letters A A Downsize letters A ADiese recht kleine Hotel (mit weniger als 50 Zimmern) unter italienischer Führung gehört ist ein Traum! Das in der Nachbarschaft gelegene Tropical Beach kann mitgenutzt werden. Wie von Andy bereits erwähnt, muss man sich zum Essen im Tropical vorher anmelden, wobei sich uns nicht erschließt, weswegen man das überhaupt will, da das Tropical wesentlich größer und damit auch hektischer ist. Das Hotel ist einem guten Zustand. Doppelstöckige Bungalows umrahmen größtenteils einen Pool, es gibt aber auch eine Zeile, die direkt zum Meer zeigt. Den Altersdurchschnitt der Gäste kann man mit ca. 30-45 Jahre ansetzen, ist höchstwahrscheinlich aber von der Urlaubszeit abhängig (wir waren direkt in der Ferienzeit da). Insgesamt ist es sehr ruhig und angenehm. Als wir im Hotel waren, kamen die Gäste überwiegend aus Italien (60%), neben uns Deutschen gab es noch ein paar andere Nationalitäten. Die Außenanlagen mit Garten und Pool sind sehr gepflegt. Wenn ich sie mit dem angrenzenden Malindi Beach (ein 5-Sterne-Haus) vergleiche, frag ich mich, warum das Coconut nur 4 Sterne hat.
Location
Der Strand liegt sozusagen direkt vor der Haustür. Er ist aufgeteilt in einen hoteleigenen (bewachten) und einen öffentlichen Teil. Man findet immer genügend Liegen und Bäume, die Schatten werfen. Der öffentliche Teil war am Anfang unseres Aufenthaltes sehr gepflegt – er wurde jeden Morgen vom angeschwemmten Unrat befreit. Leider wurde nach dem Jahreswechsel soviel Zeugs angeschwemmt, dass das Personal nicht mehr hinterherkam, aber das störte nicht, denn wir sind aufgrund der Einschwemmungen durch den Sabaki River eh nicht mehr ins Meer baden gegangen. Was sollte es auch? Der Pool war nie so voll, dass man dort nicht hätte hingehen können. Stichwort Beachboys: Natürlich wird man immer wieder angesprochen, aber wir fragen uns, wo da eigentlich das Problem liegt. Man hat ja einen Mund zum Reden und kann bestimmt mitteilen, dass man keinen Bedarf hat und dann wird man auch in Ruhe gelassen. Es kann sogar ganz angenehm sein, sich mit einigen der Leute geschäftlich einzulassen. Wir haben mit einigen Leuten gesprochen, die am Strand Safaris gebucht haben und sehr zufrieden waren. Wir selbst haben beim „Bankomat“ Geld getauscht und dabei einen besseren Kurs als im Hotel erhalten. Die Schwarzmalerei durch die Reiseveranstalter halten wir für übertrieben. Die Transferzeit zum Flughafen Mombasa ist ätzend lang. Die Piste von Mombasa nach Malindi ist schlaglochreich und deshalb unglaublich anstrengend.
Ins Stadtzentrum von Malindi kommt man am besten mit einem Tuk-Tuk, für das man eigentlich nicht mehr als 50 KSH bezahlen sollte. Als Ausflugsziele bieten sich Krokodil-Farm und Marine Park an – diese kann man notfalls sogar zu Fuß erreichen. Wenn man etwas weiter fahren will, kann man mit dem Taxi in Richtung Watamu fahren. Hier gibt es den Arabuko Sokoke Forest zu besichtigen, aber auch die Ruinen von Gede oder einen Mangrovenwald, in dessen Nähe man Flamingos sehen kann und es einen Strand gibt, der viel schöner sein soll als Silversands Beach, wo sich das Coconut befindet.
Der Service ist spitzenmäßig! Das Personal ist durchweg freundlich und hilfsbereit, einige davon sogar überaus freundlich. Zu nennen wären hier die Kellner Gideon und Frankson. Englisch wird sowieso gesprochen, aber ein Großteil des Personals spricht auch ausreichend Deutsch. Die Zimmerreinigung erfolgte problemlos und unauffällig. Unser Empfang war überaus herzlich, die Abwicklung der Formalitäten erfolgte ganz zügig und nach einem Begrüßungscocktail wurde uns ein Lunchteller serviert, da wir außerhalb der Essenszeiten eingetroffen waren.
Gastronomy
Das Restaurant bot morgens, mittags und abends Buffet an. Die Auswahl der Speisen war stets reichhaltig, frisch und sehr lecker. Mittags und abends gab es jeweils zwei verschieden Pasta-Spezialitäten, verschiedene Salate, Fisch- und Fleischgerichte sowie verschiedene süße Speisen und Kuchen als Dessert, nicht zu vergessen das frische Obst. Ab und zu gab es auch BBQ. Als angenehm empfanden wir, dass man immer am gleichen Tisch saß und damit auch fast immer von den gleichen Kellnern bedient wurde. Das Geschirr wurde schnell abgeräumt, die Getränke zügig nachgefüllt. Zu erwähnen sei noch das Gala-Dinner zu Silvester, welches keine Wünsche übrig ließ und auch ein wahrer Augenschmaus war.
Sport & Entertainment
Viel Ramba-Zamba gibt es im Coconut - Gott sei Dank – nicht. Der Animateur Kajoto kommt zwar täglich persönlich um einem die Animationen des Tages vorzustellen, aber dies hält sich alles in Grenzen. Darts-Wettbewerb, Boccia, Strandspaziergang, geführte Tour zum Riff, Aquagymnastik sind die Dinge, die angeboten werden. Im Hotel gibt es einen Massagesalon (am Strand), in dem man sich wirklich verwöhnen lassen kann. Die teuerste Massage (Ganzkörper) kostet dabei 1000 KSh, also mehr als erschwinglich. Hinter dem Kassenraum gibt es auch ein Internet-Terminal, dessen Nutzung mit 2 € pro 15 Minuten allerdings recht teuer ist. Die Geschwindigkeit ist aber okay. Die anderen Animationen finden übrigens alle im Tropical Beach statt – Disco, Massai-Show, Akrobatik-Show usw. Wenn es für uns überhaupt etwas zu kritisieren gab, war es der Pool. Dessen Wasserüberlauf stellt eine Gefahrenquelle dar – es sind Plastikplatten, die auf die Überflutrinne aufgelegt sind. Ich selbst bin da direkt am ersten Tag eingebrochen und musste miterleben, dass sich einige andere Gäste auch wirklich weh getan haben. Schade, die Schäden wurden wohl immer sofort repariert, aber eben nicht so, dass es für die Dauer gewesen wäre.
Room
Die Zimmer sind geräumig und mit Balkon oder Terrasse ausgestattet. Die meisten haben eine Super-Riesen-Relax-Couch auf dem Balkon, auf der man es sich zu zweit sehr bequem machen kann. Die tägliche Reinigung ließ nichts zu wünschen übrig. Wenn die Handtücher am Boden lagen, wurden sie auch gewechselt. Die Klimaanlage ließ die Temperaturen im Zimmer verlässlich auf ein erträgliches Maß reduzieren. Einen Fernseher gab es nicht, was für uns uninteressant war, denn man hält sich eh die meiste Zeit im Freien auf. Wir hatten das Glück, ein Zimmer mit Meerblick bekommen zu haben – einfach nur fantastisch!
Tips and recommendations
Ich wüsste nicht, weswegen ich überhaupt nach einem anderen Hotel suchen sollte. Wenn ich jemals wieder in diese Ecke fahren würde, fiele mir die Wahl nicht schwer. Dieses Hotel ist echt zu empfehlen. Die Handy-Erreichbarkeit ist wie fast überall in Kenia (zumindest dort, wo wir uns aufhielten) erstaunlich gut. Wir selbst hatten eine Prepaid-Karte von Safaricom gekauft, die ich aber nicht empfehlen würde, da damit kein MMS-Versand möglich ist. Mit Karten von Celltel soll das aber funktionieren. Solch eine Prepaid-Karte ist nur zu empfehlen, denn man kann damit sehr günstig nach Hause simsen. Ich hatte eine Karte für 1000 KSh, hab fleißig gesimst und hatte am Ende des Urlaubs immer noch 780 KSh drauf, so dass einer der Angestellten diese Karte erben konnte. Auch wenn dies an anderer Stelle immer wieder geschrieben wird – die Mitnahme von Mückenschutz ist unbedingt zu empfehlen. Man kommt auch im Coconut einfach nicht ohne aus …
Additional info concerning your hotel review Hotel Sandies Coconut Village
| What type of room did you review? | No details |
| Did the hotel meet the standards of its official catalogue description? | Yes |
| Does the hotel deserve its official star rating? | Yes |
| How would you describe the value for money? | Excellent |
| Which tour operator did you travel with? | Neckermann |