Cruise ship review Liberty of the Seas

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by Arndt2009-12-014.75
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38 von 43 User (88%) finden diese Bewertung hilfreich.
From: Germany
Age: 36-40
Travel time: in December 09
I travelled as: Couple
Children: none
Duration: 1 week
Type of trip: Cruise
Booked via: Internet
Recommendation: Yes
Average rating of this review: 5.7

Ein wirklich tolles Schiff

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Cruise ship in general
6.0
Suns

Über die Größe und Ausstattung ist ja schon genug geschrieben worden. Da wir bereits AIDA-Erfahren sind, beruht unsere Bewertung oftmals auf einem Vergleich.

Cabin
6.0
Suns

Wir hatten eine Balkonkabine auf Deck 9 (9356), welche optimal in der Nähe der Aufzüge war. Sie ist geschmackvoll und schön eingerichtet und entspricht in etwa dem, was wir auch von der AIDA kennen. Es gibt reichlich Ablageflächen, sowohl im Bad als auch in der Kabine. Vorhanden sind ein LCD-TV, Telefon mit Mailbox, ein Sofa mit Tisch, eine Minibar, Stühle und Tisch auf dem recht großen Balkon, Duschgel und Kosmetikartikel im Bad und eine regelbare Klimaanlage. Die Dusche ist sehr schön gestaltet und ausreichend groß. Es gab weder Geruchs-, noch Lärmbelästigung. Morgens wurde das Zimmer gereinigt und Abends noch einmal das Bett aufgedeckt und jeden Tag gab es eine neue Figur aus Handtüchern. Zudem steht immer eine Kanne mit Eiswasser bereit, um den schnellen Durst zu stillen. Ein Föhn liegt in der Schublade bereit und einen Universalstecker braucht man nicht, da es sogar eine 220V-Steckdose gibt. Uns bleibt nur zu sagen....1a Top!!!

Gastronomy
4.0
Suns

Hier müssen wir leider ein paar Abstriche machen, was jedoch Auge des Betrachters liegt. Zum einen gibt es den großen Diningroom mit Titanictreppe über 3 Etagen. Er ist wirklich wunderschön, jedoch dauert so ein Menuessen bis zu 2 1/2 Stunden. Wir hatten die 2. Essenszeit ab 20.30 Uhr, so dass wir erst gegen 23 Uhr den Speisesaal wieder verlassen haben. Daher die Empfehlung unsererseits, entweder die 1. Essenszeit zu wählen, oder aber die Free-time zu wählen. Dafür muss man nur die Trinkgeldpauschale von vornherein auf sein Kreditkartenkonto buchen lassen und kann dafür essen gehen, wann man will. Allerdings gefiel und die Atmosphäre nicht so recht und das Essen hat uns auch nicht vom Hocker gehauen, so dass wir nach dem 2. Abend im Buffetrestaurant essen gingen. Dort ist die Atmosphäre recht locker und die Kellner sind mindestens genauso aufmerksam. Die Auswahl ist nicht so groß, wie auf der AIDA und das Frühstück kann schon mal eintönig werden, da es jeden Morgen die gleichen Dinge gab, jedoch war der Service wirklich spitzenmäßig und ging soweit, dass einem sogar der Teller, den man sich gerade am Buffet voll machte, vom Kellner bis zum Tisch getragen wurde. Zudem musste man sich nie selbst um einen Platz bemühen, sondern ein Oberkellner kümmerte sich darum, dass man freie Plätze bekam. Ein wirkliches Plus gegenüber anderen Cruiselines. Noch bevor man saß wurde der Tisch abgeräumt und gesäubert. Im Diningroom gibt es pro Woche 2 formelle Abende, d. h. zumindest eine Stoffhose, Hemd und Jacket für den Herren und ein Abend- oder Cocktailkleid für die Dame. Ganz witzig anzusehen, wie sich alle dafür herausputzen. Wenn man hierauf keine Lust hat, kann man einfach ins Buffetrestaurant oder ein anderes "Bezahlrestaurant" gehen. Davon gibt es noch 2, ein Italienisches und ein Steakhouse. Wir haben das Steakhaus "Chop´s Grill" ausprobiert und waren total begeistert. Das Filet Mignon ist mit Abstand das beste Stück Fleisch, das wir je gegessen haben. Aufpreis hierfür ist 25 Dollar pro Person...es lohnt sich!!! Im Buffetrestaurant ist das Essen nun mal hauptsächlich auf den amerikanischen Geschmack ausgelegt, womit wir allerdings auch gerechnet haben. Am vorletzten Abend gab es eine Küchenbesichtigung mit dem Deutschen Sous-Chef. Hierfür noch einmal vielen Dank! Hierbei haben wir erfahren, dass man sich alles wünschen kann, was man will. Die Köche sind echt froh, über Sonderbestellungen und man sollte sich nicht zieren, diese dem Kellner einen Tag vorher mitzuteilen. sogar eine Kohlroulade mit Kartoffeln hätte man uns zubereitet, einfach alles, was die Vorratsräume hergeben, und das ohne Aufpreis! Die Köche freuen sich, auch mal außergewöhnliche Dinge zubereiten zu können, da die Menuabfolge ansonsten von Woche zu Woche völlig gleich ist. Außerdem empfehlenswert ist noch das Johnny Rocket´s, eine Burgerbude in echt amerikanischen Stil. Für nur 5 Dollar Aufpreis kann man so viele Burger verdrücken, wie rein passen. Dazu gibt es noch leckere Pommes und fritierte Zwiebelringe und eine kostenlose Tanz- und Gesangseinlage der Kellner. Die Milchshakes sind super, jedoch teilt man sich am besten einen, da sonst keine Burger mehr reinpassen. Und der Apfelkuchen mit Vanilleeis und Sahne zum Schluss ist das i-Tüpfelchen. Allerdings braucht man dann den Rest des Tages wirklich keine Nahrung mehr. Bars gibt es an Bord reichlich. Am besten hat uns die kubanische Bar auf Deck 4, gleich hinter dem Casino gefallen, da es dort Abends Livemusik gibt und man dort rauchen darf. Für uns nach dem Essen ein Muss! Mehrere Poolbars, eine Karaokebar, etc. Die Bars sind alle an den wichtigsten strategischen Punkten verteilt und man kann definitiv nicht verdursten! Auf der Royal Promenade gibt es noch ein kleines Restaurant, in dem es fast rund um die Uhr Pizza, Antipasti und Salat gab, natürlich kostenfrei. Außerdem ist dort ein Eissalon und eine irische Bar, in der allabendlich irische Livemusik gespielt wurde.

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Service
6.0
Suns

Wie schon beschrieben ist der Service an Bord einmalig. Alle Crewmitglieder sind überfreundlich und kümmern sich auf Nachfrage sofort um alle Anliegen. Es gibt einen deutschen "Botschafter" an Bord, so nannte er sich selbst. Roberto ist rund um die Uhr als Ansprechpartner verfügbar und ab und zu hat man auf seiner Telefonmailbox auf der Kabine eine Nachricht von ihm mit Informationen zum Tag oder zu speziellen Aktionen an Bord. Ansonsten ist Bordsprache natürlich englisch oder aufgrund der Vielzahl lateinamerikanischer Crewmitglieder spanisch. Ich habe noch nie einen derart problemlosen Checkin erlebt. Vor dem Hafenterminal stehen Kofferträger, die einem die großen Gepächstücke abnehmen und denen man dafür 1 Dollar pro Koffer zukommen lassen sollte. Er füllt dann einen Kofferanhänger mit der Kabinennummer aus und weg sind die Koffer. Unsere standen so gegen 18 Uhr vor unserer Kabine...perfekt! Der Terminal in Miami ist riesig und sieht aus wie am Flughafen. Wir sind bereits gegen 13 Uhr auf Schiff und konnten gleich ins Buffetrestaurant gehen. Es gibt nichts, was man auf diesem Schiff nicht bekommt, man muss nur fragen. Das entspricht oftmals nicht unserer deutschen Mentalität, jedoch muss man sich einfach trauen. Alles wird möglich gemacht und das immer mit einem Lächeln.

Sport & Entertainment
6.0
Suns

Es gibt so viele Sportmöglichkeiten, dass man unmöglich alles ausprobieren kann. Eine recht große Joggingstrecke oberhalb des Pooldecks, ein großes Basketball/Volleyball/Fussballfeld auf dem Hinterdeck, eine wirklich beeindruckende Kletterwand entlang des Kamins, ein Surfsimulator, eine Minigolfanlage, eine Eislaufbahn, ein riesiges Fitnesscenter mit Boxring! Die Pools wurden hier als recht klein beschrieben. Wir fragen uns, im Verhältnis zu was? Es gibt die H2O Zone für Kinder, bei der man sich echt wünscht, wieder Kind sein zu dürfen, den Hauptpoolbereich mit mehreren Whirlpools, der ebenfalls groß ist für ein Schiff, und dann den Bereich nur für Erwachsene mit den 2 Whirlpools, die über die Bordwand hinaus hoch über dem Meer ragen, jedoch für unseren Geschmack echt zu warm waren. Uns hat der ruhige Bereich sehr gut gefallen, da man nichts vom Trubel am Hauptpool mitbekommen hat und wirklich zum relaxen einlädt. Auch hier gibt es natürlich eine Bar und ein paar gut gefüllte Schalen mit frischem Obst. Der Hauptpoolbereich verfügt über 3 Bars und eine Bühne, auf der das tägliche Animationsprogramm statt fand. Außerdem gibt es noch eine Softeismaschine, an der man sich nach herzenslust vergreifen kann. Den Wellnessbereich haben wir nicht genutzt und können daher keine Angaben machen. Die Abendunterhaltungen sind ebenfalls so umfangreich, dass wir es bedauern, nicht alles erlebt zu haben. Auf der Royal Promenade, der 135m langen Passage, die sich quer durchs Schiff zieht, finden allabendlich verschiedene Veranstaltungen von Livemusik bis hin zu Paraden statt. Das Theater haben wir einmal genutzt und die Show war sensationell! Im Casino die Spieler an den Black Jack oder Pokertischen zu beobachten, war ebenfalls ein Genuss, oder ein paar Dollar am Rouletttisch einzusetzen, für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Land excursions
6.0
Suns

Zu den Landausflügen können wir nicht viel sagen, da wir alles auf eigene Faust unternommen haben. Jedoch hat uns die Vielzahl der angebotenen Aktivitäten echt erstaunt. Ausflüge gibt es von 15 Dollar angefangen bis hin zu 150 Dollar. Es ist also für jeden Geldbeutel und Geschmack etwas dabei. Auf unserer Route haben wir zuerst Labadee, die Privatinsel von Royal Caribbean vor Haiti angelaufen. Die Schiffe müssen jetzt nicht mehr im Hafen Ankern, da die Pier fertiggestellt ist. Es handelt sich hierbei um ein riesiges Badeparadies, Strand, Liegen, Hängematten, perfekt zum Chillen. An beiden Enden der Badebucht gibt es ein offenes Restaurant, in denen Mittags ein Barbecue angeboten wird, selbstverständlich kostenlos. Eine Seilbahn ist quer über die Bucht gespannt und man kann mit einem Affenzahn die ganze Bucht entlang rasen. Jedoch ist der Spaß nicht ganz günstig, 85 Dollar pro Person, was uns dann doch zu viel war. Zusätzlich gibt es einen Handwerkermarkt, wo vor allem die amerikanischen Gäste gerne ihre Dollars ausgeben. Der Badestop war echt toll und kostete keinen Cent. In Ocho Rios auf Jamaica haben wir uns die Dunn´s River Falls angesehen. Dies ist sicherlich das bekannteste Ausflugsziel auf Jamaica. Am Hafenausgang stehen Kleinbusse, die einen für 10 Dollar hin und zurück bringen und unterwegs sogar anhalten, damit man sich Badeschuhe leihen kann, was bei den rutschigen Felsen der Wasserfälle zu empfehlen ist. Der Eintritt kostet 15 Dollar und dafür bekommt man dann einen Führer, den wir jedoch nicht in Anspruch genommen haben, da wir keine Lust hatten, händchenhaltend in einer langen Schlange bergauf zu kraxeln. Das kann man auch sehr gut alleine und man spart sich das Trinkgeld für den Führer. Georgetown auf Grand Cayman ist ein wirklich süßes Städtchen, vollgestopft mit Schmuck- und Souvenirläden. Wenn man vor hat, Rum oder andere alkoholische Getränke zu kaufen, sollte man es auf jeden Fall dort tun, da die Preise echt niedrig sind. Ein Liter Jamaicanischer Appletonrum oder Kubanischer Havannaclub kosten ca. 12-14 Dollar, also umgerechnet in etwa 8.40 bis 9,80 Euro! Auch Kubanische Havannas sind günstig aber vorsicht, die Einfuhr in die USA ist verboten! Auf Cozumel können wir nur das Schwimmen mit den Delphinen empfehlen. Dazu haben wir uns am Hafen einen Motorroller gemietet und sind selbst die ca. 10km bis zum Dolphin Discovery gefahren. Der Ort selbst mit einer Vielzahl an Läden liegt ebenfalls ca. 10km entfernt. Wichtig ist, dass überall englisch gesprochen wird. Sollte man darin nicht so sicher sein, empfehlen sich die vom Schiff durchgeführten Touren oder man fragt vorher den deutschen "Botschafter" Roberto, ob es touren mit deutschen Begleitern gibt.

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Als abschließendes Fazit können wir nur sagen, dass diese Schiffe absolut serviceorientiert sind und man sich daher Pudelwohl fühlen kann. Die Ausstattung ist sehr geschmackvoll und edel und aufgrund der Vielzahl von Aktivitäten kommen auch die unterschiedlichsten Bedürfnisse nicht zu kurz. Beim Thema Essen hätten wir uns nur mehr trauen sollen und nicht deutschtypisch alles hinnehmen, was gegeben wird. Auf jeden Fall nachfragen, denn hier gilt die amerikanische Devise, alles ist möglich! Ein Vergleich zu anderen Cruiselines ist immer subjektiv, jedoch können sich andere eine dicke Scheibe von Royal Caribbean abschneiden, wenn es um Service geht. Die Freundlichkeit und das Zuvorkommen ist fast schon etwas zu viel für den deutschen Geschmack. Besonders ist uns die Behindertenfreundlichkeit aufgefallen. Selbst bei den Strandausflügen auf Labadee wurden die Rollstuhlfahrer und ältere Gäste vom Bordpersonal in speziellen strandtauglichen Rollstühlen direkt bis ans Wasser gefahren, hierfür ein großes Lob und Anerkennung. Sollte jemand Fragen zu Royal Caribbean oder speziell zu unserer Route haben, beantworten wir diese gerne.

Note: 6 anchors= excellent... 1 anchor= very poor

Was the review helpful for you? Yes No

Additional info about your cruise ship review

In which waters did you travel? Westliche Karibik
What language was spoken on board? English
Did the cruise ship meet the standards of its official catalogue description? Yes
Does the cruise ship deserve its star rating? Yes
Were you satisfied with the tour operator? No details
How would you describe the value for money? Excellent
Where did you book your cruise? Internet
When did you book your cruise? Well in advance (more than 3 months before departure)
Where do you want to travel to next? No details
How often do you travel each year? 3-4 times

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